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Album out 22 March 2019

Wann ist ein Wunder ein Wunder?

Als in den 90er-Jahren «The Verve» und insbesondere
Richard Ashcroft auf der Weltbühne auftreten, findet Nuel aka Manuel Albertin ein Idol und Seelenverwandten in Sachen Singer/Songwriting. Seither hat sich, schleichend aber bestimmt, ein Wunsch formuliert: irgendwann einmal ab nach London und eine Musikproduktion im «Universum» Ashcrofts realisieren wollen …und jetzt sitzt Nuel im «Metropolis» Tonstudio mitten in London, eine Gitarre fest eingeklemmt zwischen Knie und Schulter (kann ihn bitte jemand in den Arm kneifen). Ihm gegenüber sitzt gelassen
Chris Potter, der vormals mit The Rolling Stones und U2 gearbeitet und The Verve erfolgreich produziert hat; mit der saloppen Bemerkung, dass die Gitarre in Nuels Händen jene von Ashcroft sei (kann ihn bitte jemand in den Arm kneifen – oder hatten wir das schon?). Was wie ein Zauber in diesem Moment auf Nuel wirkt, überträgt sich 1:1 auf die Tonspuren des Metropolis. Reif und klar; die musikallische Botschaft Nuels.

Aller Guten Dinge sind Drei

Nach «Sweet Talker» (2008) und «Drunken Flower» (2012) erscheint nun sein drittes Werk «Miracle». Auf dem neuen Album ist Nuel vor allem sich treu geblieben. Rau, authentisch, charmant und mit enorm viel Herz zeigt sich der Singer/Songwriter von seiner schönsten Seite. Die Songs sind unkompliziert, melodiös, gespickt mit hymnischen Refrains und Gitarrenriffs. Die musikalische Bandbreite vereint Pop mit Blues, Elektro und Soul und verwebt sich so zur DNA à la Nuel – gewachsen, reifer und standhaft.

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